An der SLUB Dresden wird ein besonderes Papierarchiv für Bestandserhalter eingerichtet: die „Testothek“ zu Papieren mit Säureschäden. In nahezu sämtlichen Schriftgutbeständen ab 1850 ist herstellungsbedingt Säure enthalten – dies stellt für die Erhaltung der Originale eine der größten Gefahren dar. Wird der Säurefraß nicht behandelt, sind über kurz oder lang große Mengen an Quellen unwiederbringlich verloren. Doch Papier ist nicht Papier – die verschiedenen Verfahren zur Entsäuerung müssen auf die heterogenen Zusammensetzungen des Materials abgestimmt werden. Hierzu wird nun im Modellprojekt eine Versuchsreihe gestartet und bis 2018 sukzessive eine Materialsammlung mit Bibliotheksgut aufgebaut.

Foto © Bayerische Staatsbibliothek

Diesen Beitrag teilen auf:



Anregungen und Kommentare

Feedback