1953 als einzige Spezialhochschule für Elektrotechnik der DDR gegründet ist die TU Ilmenau eine im Vergleich relativ junge Hochschule. Dennoch haben sich im Laufe der letzten Jahrzehnte 1.400 laufende Meter Akten der Hochschulverwaltung angesammelt, die einen adäquaten Unterbringungsort mit fachgerechten Lagerungsmöglichkeiten benötigten.

Diese Unterlagen – bestehend aus Senatsprotokollen, Personalakten und weiterem Schriftgut – lagerten jahrzehntelang unter nicht-archivgerechten Bedingungen. Schäden durch Klimaschwankungen, Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit und Schmutz waren die Folge. Dies und der materialbedingte Säurefraß des Holzschliffpapiers führten dazu, dass ein großer Teil der Akten nicht mehr benutzt werden konnte, ohne weitere Schädigungen der Substanz zu riskieren.

Um die Lagerungssituation nachhaltig zu verbessern, finanzierte die TU Ilmenau den archivgerechten Umbau der Magazinräume. Durch die Förderung im BKM-Sonderprogramm konnten zusätzlich dringend benötigte Schutzverpackungen für die Unterlagen beschafft werden. Eine studentische Hilfskraft unterstützte die beiden MitarbeiterInnen des Universitätsarchivs in der Verpackung von mehr als 1.000 laufenden Metern Akten. Damit bleibt die Erforschung der Geschichte der Hochschule auch in Zukunft möglich und die Geschichte des Universitätsarchivs kann geschrieben werden.

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