Forscherinnen und Forscher aus aller Welt besuchen die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel, um ihre bedeutenden Bestände aus Mittelalter und Früher Neuzeit zu konsultieren. Bereits 1572 durch Herzog Julius von Braunschweig-Lüneburg gegründet, gelangte die Wolfenbütteler Bibliothek jedoch erst mit Herzog Augusts „Bibliotheca Augusta“ zu Ruhm. Die Sammlung mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Literatur des weitgereisten und gelehrten Herzogs kam 1644 nach Wolfenbüttel und legte den Grundstein für die heute so renommierte Forschungsbibliothek.

Von den bis 1400 entstandenen, mittelalterlichen Handschriften aus dem Bestand der Bibliothek sind 663 illuminiert. Als präventive Maßnahme wurde ein Teil von ihnen bereits in Schutzverpackungen verbracht und so vor mechanischen Schäden und Außeneinwirkungen geschützt. Die Mittel des BKM-Sonderprogramms konnten dazu eingesetzt werden, Kassetten für die verbleibenden 376 Handschriften zu ergänzen. Damit haben die mehr als 600 Jahre alten Bilderhandschriften nun alle einen sicheren Platz, um noch möglichst lange zu überdauern!

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