Der historische Bestand der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg in Frankfurt am Main (UB JCS) bildet mit den Handschriften, Inkunabeln und anderen Drucken eine unersetzliche Quellenbasis für die überregionale Stadt- und Universitätsgeschichte seit dem Mittelalter und gilt als einer der Schlüsselbestände für die Geistes- und Naturwissenschaften in Deutschland. Die Gründe für diesen reichen Altbestand sind vor allem in der zentralen Stellung Frankfurts als einem der wichtigsten wirtschaftlichen und politischen Zentren Deutschlands seit dem Mittelalter zu suchen, im Pflichtexemplarrecht der Stadtbibliothek seit dem 17. Jahrhundert, diversen bürgerlichen Stiftungen und Schenkungen sowie einem konsequenten Ankauf von Neuerscheinungen und Antiquaria.

 

Im Rahmen einer neu konzipierten Bestandserhaltungs-Strategie der UB JCS konnte in dem Projekt die fachgerechte Schutzverpackung der wertvollen historischen Drucke des 16. und 17. Jahrhunderts umgesetzt werden. Die Maßnahmen wurden begleitet durch eine Kombination von nachhaltigen Verbesserungen der Lagerungs- und Klimabedingungen sowie einer Trockenreinigung und Schadensdokumentation. Insgesamt wurden über 6.800 Bände mit maßangefertigten, säurefreien Schutzboxen versehen. Die Bände wurden anschließend in einem neu eingerichteten Raramagazin aufgestellt, wo sie zukünftig im Sinne des Originalerhalts vor Schmutz, Schädlingen sowie Klimaschwankungen besonders gut geschützt sind.

Weiterlesen im UniReport der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

www.ub.uni-frankfurt.de

Fotos © Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

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