In den wissenschaftlichen Bibliotheken sind insbesondere in der Bestandsgruppe ab dem Erscheinungsjahr 1850 Druckexemplare mehrfach überliefert. Zur bundesweiten Koordinierung des Erhalts von Archivexemplaren ist ein Nachweis von Bestandserhaltungsmaßnahmen in den Katalogen unverzichtbar. Im dreijährigen KEK-Modellprojekt wird das erforderliche überregionale und verbundübergreifend einsetzbare Datenmodell entwickelt, das schließlich die bibliotheks- und länderübergreifende Koordination von Bestandserhaltungsmaßnahmen und Archivierungsabsprachen ermöglicht. Die standardisierte Dokumentation vereinfacht Absprachen zwischen Ländern und Bibliotheken und ermöglicht eine arbeitsteilige Originalerhaltung und Archivierung, insbesondere für die Massenentsäuerung.

 

 

 

Foto © Olaf Eigenbrodt und Robert Zepf

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