Tagebücher waren für den Archäologen Theodor Wiegand (1864–1936) auf den Reisen ein ständiger Begleiter: Als aufmerksamer Beobachter beschreibt er topographische Besonderheiten, Spuren antiker Orte und Bauwerke, fertigt Bauaufnahmen, kopiert Inschriften und illustriert seine Beschreibungen mit kleinen Zeichnungen wie architektonischen Details oder Landschaftsskizzen. Außerdem gibt er Eindrücke von Ortschaften, Land und Leuten, Vegetation und Szenen aus dem Reisealltag wieder. Dieses Tagebuch führte Wiegand bei einer Reise zu antiken Orten auf der griechischen Insel Euböa im Juni und Juli 1895 mit sich. Starke Gebrauchsspuren machten konservatorische Maßnahmen erforderlich.
Jetzt ist es wieder möglich, das Original zu nutzen und die Einträge des Tagebuchs im Detail zu studieren.

© Deutsches Archäologisches Institut, Jörg F. Müller

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