Großformatig und starkleibig – so zeigen sich die Ostpreußischen Folianten aus der Zeit des 16. bis 18. Jhs. dem Betrachter. Rund 16.800 Bände dieser Art werden im Geheimen Staatsarchiv in Berlin Dahlem verwahrt. Ursprünglich stammen sie aus den Registraturen von Königsberger Behörden, die ihr Schriftgut nach ‚alten Traditionen‘ in solchen Folianten organisierten, einer Übergangsform zwischen spätmittelalterlichen Amtsbüchern und frühneuzeitlichen Akten. Die Originale besitzen damit nicht nur inhaltlich, sondern auch formal einen großen archivgeschichtlichen Wert. Für die Erforschung der Geschichte des Herzogtums und späteren Königsreichs Preußens bzw. der späteren Provinz Ostpreußen sind die Bände eine unschätzbar reiche Quelle.

Im Rahmen Projekts wurden die Bände gereinigt und konservatorisch angemessen zur Aufbewahrung verpackt. Damit sind diese gewichtigen Originale nun bestens geschützt für viele weitere Nutzungs- und Lagerjahre in den langen Magazinreihen in Berlin Dahlem.

 

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Foto © GStA PK / Vinia Rutkowski

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