Gemeinsam ist man stärker – das gilt auch für den Originalerhalt schriftlichen Kulturguts! Aus diesem Grund haben die Universitätsbibliotheken Greifswald und Rostock zwei komplementäre Projekte durchgeführt, in denen jeweils 1,2 Tonnen Zeitungen und Zeitschriften massenentsäuert wurden. Die für die Entsäuerung vorgesehenen regionalen Periodika wurden nach ihrem Erhaltungszustand, ihrer Seltenheit und ihrer Bedeutung für die Forschung kooperativ in beiden Häusern priorisiert.

Die ausgewählten Materialien bilden in repräsentativer Weise die nordostdeutsche Medienlandschaft des 19. und 20. Jahrhunderts ab: Die Pommerschen Regionalzeitungen Bade-Anzeiger für diverse Ostseebäder (1890-1930) und Heimatleiw un Muddersprak (1922-1935) befinden sich ebenso darunter wie die in Rostock erschienene Ostsee-Zeitung (1952-1990). Mit den Staatskalendern – das heißt den amtlichen Adressbüchern –  der beiden Großherzogtümer Mecklenburg-Strelitz und Mecklenburg-Schwerin wurden zudem wertvolle Quellen der Landesgeschichte erhalten.

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