Displaced Person“ ist allgemein mit „verschleppter Person“ zu übersetzen und bezeichnet als Begriff, der von den Alliierten geprägten wurde, Personen, die infolge des Zweiten Weltkrieges aus ihrer Heimat vertrieben oder verschleppt wurden oder geflohen sind. Die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek bewahrt eine Sammlung von Drucken jüdischer Displaced Persons, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Displaced-Persons-Camps untergebracht waren. Das Papier dieser Bände ist aufgrund der Druckgeschichte der Nachkriegszeit und der Überlieferungsbedingungen stark vergilbt und säurehaltig. Zum Erhalt der raren Zeugnisse der Vergangenheit werden die Objekte entsäuert. Insgesamt 300 Bände der Jahre 1945-1952 sind damit in der Überlieferung gesichert.

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