Staub und andere Verschmutzungen stellen nicht nur ein hygienisches Risiko für Bibliothekspersonal und Benutzerinnen und Benutzer dar, sie bilden auch einen idealen Nährboden für Schimmel oder Insektenbefall und bedrohen so wertvolles Kulturgut in seiner Existenz.

Der historische Buchbestand der Humboldt-Universität zu Berlin, der über 750.000 Einheiten umfasst und auf verschiedene Magazine verteilt ist, war in der Vergangenheit immer wieder Stäuben, Feuchtigkeit und schwankenden Raumtemperaturen ausgesetzt. Auch der im Grimm-Zentrum gelagerte Altbestand war äußerlich stark verschmutzt und bedurfte dringend einer Reinigung.

Mit den Mitteln aus dem BKM-Sonderprogramm konnten knapp 5,5 laufende Regalkilometer und damit mehr als 200.000 Büchern abgesaugt und so von den schädlichen Stäuben befreit werden! Ausgewählt wurden besonders stark verschmutzte Bände, darunter der Gründungsbestand der Universitätsbibliothek, der besonders viele unersetzbare oder schwer zu beschaffende Geschenke, Nachlässe und Pflichtexemplare enthält.

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