Im Kooperationsprojekt der SLUB Dresden und der Universitätsbibliothek Leipzig wurden für sächsische Bibliotheken neue Schutzbehältnisse beschafft. Wertvolle Autographen, Briefwechsel, Manuskripte und gedruckte Zeitdokumente aus Sondersammlungen und Nachlässen konnten damit sicher verpackt und umgelagert werden. Die Sondersammlungen der beiden Bibliotheken haben für die überregionale Forschung herausragende Bedeutung, denn sie umfassen wichtige und unikale Quellen für Digitalisierungs- und Erschließungsprojekte zum Beispiel der DFG.

Ein Alleinstellungsmerkmal der sächsischen Sondersammlungen ist beispielsweise der Bestand des Tanzarchivs der ehemaligen DDR, das von der UB Leipzig übernommen wurde. Das Tanzarchiv Leipzig war in der DDR die einzige Einrichtung seiner Art. Der Schwerpunkt des Leipziger Bestands besteht aus Nachlässen, Sammelmappen, Tanzfilmen, Tonbändern und Fotografien.

Diese sächsischen Sondersammlungen liegen in ganz unterschiedlichen Aufbewahrungsformen vor. Oft sind es Kartons und Umschläge älteren Datums, die keinesfalls säurefrei oder alterungsbeständig sind. Die eingelegten wertvollen Originale weisen viele Schäden auf. Insbesondere ist saures Papier charakteristisch und Objekte mit Überformat sind häufig gefaltet. Durch die Förderung konnten säurefreie und langzeitstabile Umschläge, Mappen und andere Schutzbehältnisse beschafft werden, um die wertvollen Objekte fachgerecht zu schützen.-

© UB Leipzig

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