Im Märkischen Museum wird ein Teil des Nachlasses des Dichters Theodor Fontane aufbewahrt: Jene Manuskripte, die zu seinen Lebzeiten veröffentlicht wurden. Dies bedeutet allerdings nicht, dass die Originale dieser vielfach reproduzierten Werke keine Überraschungen mehr bereithalten. Denn es handelt sich keinesfalls um „druckreife“ Manuskripte: Fontane arbeitete beständig an den Schriften, überklebte und überschrieb Passagen und verwendete ältere Fassungen als Schmierpapier. Diese Arbeitsweise hat, im Zusammenhang mit der schlechten Papierqualität, zu vielfältigen Schäden an den Originalen geführt.

Im Zuge dieses Projekts des BKM-Sonderprogramms konnten die Manuskripte „Cécile“, „Ellernklipp“, „Unwiederbringlich“, „Eine Frau in meinen Jahren“, „Onkel Dodo“, „Von Zwanzig bis Dreißig“, „Quitt“, „Vor dem Sturm, Band IV“ und „Der Krieg gegen Frankreich 1870/71 restauratorisch und konservatorisch bearbeitet und für die Zukunft gesichert werden.

Besonders an den Blattkanten zeigten sich Schäden der Manuskripte. Copyright: Jörg F. Müller

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